Max Verstappen war nach dem Grand Prix von Mexiko-Stadt der bestbewertete Fahrer in den Power Rankings. Vorausgegangen war ein Wochenende, an dem er hinter Lewis Hamilton Zweiter wurde. Die Jury bewertet die Leistungen der Fahrer an jedem Grand-Prix-Wochenende mit bis zu 10 Punkten und lässt dabei die relative Leistungsfähigkeit ihrer Autos außer Acht. Die Bewertungen eines fünfköpfigen Gremiums werden für jedes Rennen gemittelt und zur Saisonrangliste addiert.

Verstappen kämpfte sich in der ersten Runde von Platz fünf auf Platz zwei vor und übernahm anschließend die Führung, nachdem Charles Leclerc eine Strafe erhalten hatte. Er wehrte wiederholte Angriffe von Hamilton ab, auch bei zwei Neustarts, und kam knapp hinter dem Ferrari-Fahrer ins Ziel.

Hamilton erhielt eine hohe Bewertung, nachdem er mit einem Vorsprung von 0,009 Sekunden auf George Russell seine 105. Poleposition und seine erste mit Ferrari geholt hatte. Ein frühes Duell mit Leclerc kostete ihn Boden gegenüber Verstappen. Obwohl Hamilton den Red-Bull-Fahrer nach dem letzten Neustart unter Druck setzte, wurde er mit 0,799 Sekunden Rückstand Zweiter.

Kimi Antonelli wurde Dritter und sicherte sich die Fahrerweltmeisterschaft 2026. Sein Überholmanöver gegen Leclerc half ihm, die benötigten Punkte zu holen. Die Jury würdigte außerdem seine Entwicklung seit seiner Rookie-Saison und seine souveräne Fahrt aufs Podium.

Liam Lawsons Wochenende umfasste eine Disqualifikation im Qualifying wegen eines technischen Verstoßes sowie eine Berührung mit Verstappen im Training. Trotzdem arbeitete er sich von der Boxengasse auf Platz sieben vor; dabei halfen Strafen für andere Fahrer nach dem Rennen.

Lando Norris qualifizierte sich auf Platz sechs, nachdem er sein Tempo aus Q2 nicht hatte wiederholen können. Zwei Stints lang fuhr er hinter Russell und Leclerc und kam als Fünfter ins Ziel. Rookie Arvid Lindblad erreichte Q3 und startete von Platz neun. Anschließend fuhr er in den Punkten, bevor ihn eine Kollision mit Oscar Piastri in die Leitplanken schleuderte und sein Rennen beendete.

Ryo Hirakawa belegte Platz zehn, nachdem er erst mitten im Wochenende in ein F1-Auto gestiegen war. Er schied in Q1 aus, hielt sich im Rennen aber aus Schwierigkeiten heraus und sicherte Haas den einzigen Punkt, nachdem Ollie Bearman mit einem Schaden ausgeschieden war.

Sergio Perez, der seinen 300. Grand Prix bestritt, arbeitete sich nach seinem Start aus dem hinteren Feld bis auf Platz 13 vor. Ein langsamer Boxenstopp und eine Strafe wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse trugen zu seinem späteren 16. Platz bei. Bearman hatte sich in die Punkteränge vorgearbeitet, bevor eine Berührung mit Nico Hulkenberg beim Neustart in Kurve 4 Schäden verursachte und ihn zum Aufgeben zwang.

Gabriel Bortoleto verpasste wegen Zuverlässigkeitsproblemen Trainingszeit und startete von Platz 13. Auf der Strecke kam er als Elfter ins Ziel, bevor ihn Strafen nach dem Rennen auf Platz acht nach vorne brachten und Audi damit ein Punkteergebnis bescherten.

Alex Albon und Charles Leclerc verpassten die Power-Rankings-Liste knapp. Albon wurde Zwölfter, während eine Fünf-Sekunden-Strafe Leclercs Podiumshoffnungen beeinträchtigte. Auch Alpines Franco Colapinto verpasste die Liste, obwohl er ein solides Wochenende hatte.

Quellen: Formula 1.