Oliver Solberg sagt, er freue sich, Teil von Toyotas Rückkehr zum Namen Celica in der Rallye-Weltmeisterschaft zu sein, nachdem er ausgewählt wurde, 2027 den neuen werksseitigen GR Celica Rally1 zu fahren. Auch Elfyn Evans und Sami Pajari werden das Modell unter dem Banner von Toyota Racing pilotieren.
Toyota gab am Dienstag Pläne zur Wiederbelebung des Celica bekannt. Die Marke feierte in den 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahren Erfolge in der WRC, darunter Hersteller-Titel 1993 und 1994. Carlos Sainz gewann 1990 und 1992 in einem Celica die Fahrermeisterschaft, gefolgt von Juha Kankkunen und Didier Auriol in den Jahren 1993 und 1994.
Toyotas erweitertes Aufgebot von sechs Fahrzeugen wird auf zwei Teams und zwei Modelle aufgeteilt. Der Celica tritt gegen einen GR Yaris an, den Ott Tanak, Kalle Rovanpera und Takamoto Katsuta fahren. Unter der Karosserie sind die Autos mechanisch identisch.
Solberg sagte, er habe erst bei der Präsentation des Autos erfahren, dass er den Celica fahren würde. Die Wahl hat auch einen familiären Bezug: Sein Vater gab 1998 in einem Celica sein WRC-Debüt. Solberg bezeichnete den Plan, Fahrer in unterschiedlichen Modellen antreten zu lassen, als ungewöhnlichen Ansatz und sagte, er erwarte eine erbitterte Rivalität zwischen den Vollzeit- und Teilzeitfahrern des Teams.
Die Pläne für 2027 folgen auf Solbergs erste Saison in der Rally1, die mit einer schmerzhaften Niederlage im Titelkampf endete. Zwei Kurven vor dem Ziel der letzten Wertungsprüfung auf Sardinien kam er von der Strecke ab und verpasste damit die Chance, Weltmeister zu werden. Solberg sagte, die Niederlage schmerze noch immer, fügte aber hinzu, dass er stolz auf die Saison und seinen Kampfgeist sei.
Außerdem sagte er, das dramatische Finale habe der Rallye Aufmerksamkeit verschafft: Aus aller Welt seien Nachrichten eingegangen, auch von Sportlern aus dem Motorsport und darüber hinaus. Solberg glaubt, die Meisterschaft sollte auf diesem Interesse aufbauen, insbesondere da Toyota in seine Zukunft investiert.
Solberg sagte, sein Ehrgeiz, den WRC-Titel zu gewinnen, sei weiterhin groß. Er glaubt, dass ihm die in dieser Saison gesammelte Erfahrung, einschließlich der Höhen und Tiefen, eine Grundlage bietet, auf der er 2027 aufbauen kann.
Quellen: Autosport.